
In diesem Jahr wurden folgende Forschungsergebnisse präsentiert:
GBG Präsentations-Highlights beim ESMO Breast Cancer 2026
GBG Poster-Highlights beim ESMO Breast Cancer 2026
Poster 43P
“Increased lymph node germinal centre circularity is associated with improved invasive disease-free survival in triple-negative breast cancer patients of the GAIN-2 trial”
Presenterin: Lucy Ryan
Mithilfe des KI-basierten Pathologie-Tools smuLymphNet zeigte diese Analyse der GAIN-2-Studie, dass eine höhere Zirkularität von Keimzentren in Lymphknoten mit einem verbesserten invasiven krankheitsfreien sowie Gesamtüberleben bei frühem triple-negativem Brustkrebs assoziiert ist. Die Ergebnisse unterstreichen das Potenzial digitaler Pathologie und immunologischer Lymphknotenmerkmale für eine verbesserte Prognoseeinschätzung.
Poster 63P
“Prognostic stratification of breast cancer after neoadjuvant systemic therapy by application of a modified Sinn regression grade”
Presenterin: Prof. Aurelia Noske
Basierend auf Daten der Studien GeparSepto, GeparOcto, GeparNuevo und GeparX zeigte diese Analyse, dass die Kombination aus Tumorregressionsgrading und posttherapeutischem Nodalstatus die prognostische Stratifikation nach neoadjuvanter Therapie verbessert. Das modifizierte Regressionsgrading könnte künftig eine präzisere Risikobewertung und personalisierte Therapieentscheidungen unterstützen.
Poster 274P
“Safety and Tolerability of Neoadjuvant Inavolisib Combined with Endocrine Therapy and Dual HER2 Blockade in Early HR+/HER2+/PIK3CA-Mutant Breast Cancer: 2nd preplanned Safety Interim Analysis of the Chemotherapy-free GeparPiPPa Study”
Presenterin: PD Dr. Mattea Reinisch
Die GeparPiPPa-Studie untersucht einen chemotherapiefreien Therapieansatz mit Inavolisib, endokriner Therapie und dualer HER2-Blockade bei HR+/HER2+/PIK3CA-mutiertem frühem Brustkrebs. Die aktuellen Sicherheitsdaten zeigen ein handhabbares Verträglichkeitsprofil ohne unerwartete Toxizitäten und unterstützen damit biomarkerbasierte Deeskalationsstrategien.
Poster 78P
“Desmocollin 2 as a Predictive Marker for the Development of Distant Metastasis in Breast Cancer”
Presenterin: PD Dr. Elena Laakmann
Analysen aus den Studien GeparQuinto und GeparSixto identifizierten eine hohe Expression von Desmocollin 2 (DSC2) als Marker für aggressive Tumorbiologie, erhöhte Proliferation und schlechtere klinische Verläufe. Obwohl kein eindeutiger Zusammenhang mit ZNS-Metastasen bestätigt werden konnte, zeigt DSC2 Potenzial als prognostischer Biomarker zur Risikostratifizierung bei Brustkrebs.
